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Index der Orte
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Das Anwesen Le Terre del Verde bewahrt, neben den Resourcen und Schönheiten der Natur, auch
Werke, die von der Jahrtausende alten Geschichte dieses Ortes zeugen.
Diese Geschichte findet
ihren Ausgangspunkt in der Kirche San Pietro: 1006 erbaut, enthält sie einige Werke von grossem
historischen Wert.
Nennenswert sind das Portrait des Beato Egidio D'Assisi aus der ersten Hälfte
des XVIII. Jahrhunderts (Maler unbekannt) sowie die Kreuzigung des Heiligen Petrus, ein Gemälde
auf Leinwand, welches in der ersten Hälfte des 16. Jahrhunderts von der Familie Signorelli bei
dem Meister Simeone Ciburri (einem der wichtigsten umbrischen Manieristen) in Auftrag gegeben wurde.
Aus
derselben Zeit stammt auch ein weiteres Gemälde, welches die Heilige Anna darstellt, die der
jugendlichen Jungfrau Maria ein offenes Buch zeigt.
Diese letzten beiden Werke wurden in der Vergangenheit
für kurze Zeit in einem anderen Gebäude von grossem geschichtlichen und religiösen
Wert aufbewahrt, das sich auf dem Anwesen von Le Terre del Verde befindet: der Kirche der Heiligen Anna.
Um
1350 erbaut, stellt dieses Kirchlein bis heute ein wichtiges Ziel des jährlich stattfindenden
Pilgerzuges dar, der an den Kult der Heiligen Anna gebunden ist (26. Juli).
Die Kirche ist historisch
an die Burg Castello di Frecco gebunden, eine nahegelegene Festung, die für hunderte von Jahren
ein sicherer Zufluchtsort für die Bewohner des antiken Gualdo vor den Angriffen Perugias war.
Zwischen
dem Ende des X. und dem Anfang des XI. Jahrhunderts erbaut, wurde diese Burg schon in den Chroniken aus
langobardischer Zeit erwähnt, als Otto III. das Städtchen Tadino besetzte und plünderte.
Zu diesem Anlass verteidigten und schützten (wahrscheinlich zum ersten Mal) die stattlichen
Festungsmauern die Familien der Stadt.
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